
Mit der Frage nach der Zeit und den Sorgen der Menschen beschäftigte sich das Spielstück der Firmlinge.

Senioren Thanhausen
„Alt werden ist eine Aufgabe, etwas Schönes. Alt werden ist auch ein spannender Teil des Lebens, genau wie das Jungsein. Und deshalb braucht man auch keine Angst vor dem Alter haben. Wir müssen nach vorne schauen, auch immer in Erwartung des Erlösers." Mit diesen Worten wollte Stadtpfarrer Michael Götz deutlich machen, dass auch das Altsein durchaus etwas Schönes sein kann.
Auch in diesem Jahr konnten die Senioren bei Kaffee, Kuchen und Plätzchen wiederum ein unterhaltsames, aber auch zum Nachdenken anregendes Programm genießen, das der Pfarrgemeinderat mit PGR-Sprecher Tobias Franz an der Spitze zusammengestellt hatte.
2. Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger erinnerte in ihrem Grußwort an den 12. Dezember, dem Tag des Weihnachtssternes. Gerade der Weihnachtsstern werde in den Monaten November und Dezember, wo es oft finster und düster ist, gerne bei uns aufgestellt, weil wir uns an seinen intensiven roten Blättern erfreuen können. Schwamberger: „Ein bisschen Farbe tut der Seele gut und bringt Licht in unser Zuhause."
Gerade auch in der Adventszeit, so Stadtpfarrer Michael Götz, müsse man nach vorne schauen, in der Erwartung, dass uns Christus entgegenkomme „und sich uns schenkt, denn er hat das Bild des Menschen angenommen."
Eine engelhafte adventliche Geschichte, gespielt von den Firmlingen, beschäftigte sich mit der Frage nach der Zeit und den Sorgen der Menschen. Die schweren Stunden des Menschen sind dabei gut aufgehoben beim Kind in der Krippe.
Ein heiteres Adventsspiel „Kindergedanken" bot die Schülergruppe unter der Leitung von Dietmar König, der dieses Stück auch selbst verfasst hatte. Versucht wurde an Hand eines Gesprächs zweier Hausfrauen im Weihnachtsstress den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes herauszuarbeiten. Die Pointe ist dabei, dass erst die Kinder sie darauf hinweisen müssen. Das Ganze wurde aufgeheitert durch aktuelle örtliche Gegebenheiten, wie etwa die anstehende Bürgermeisterwahl oder Ereignisse um die Feuerwehr.
Gemeindereferentin Beate Ott wies in einem Wortbeitrag über reisende Engel, anhand von Beispielen darauf hin, dass „die Dinge nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen." Jedes Ereignis habe seinen Sinn. Ott: „Heute ist Geschichte, morgen ist ein Mysterium. Wichtig ist immer, das Kind in der Krippe teilhaben zu lassen."
Der musikalische Teil des Seniorennachmittags der Pfarrei wurde wieder vom Kirchenchor unter der Leitung von Rudi Pannrucker, der Blaskapelle Thanhausen unter ihrem Dirigenten Peter Beer und dem Kinder- und Jugendchor der Pfarrei Hohenthan gestaltet.
PGR-Sprecher Tobias Franz bedankte sich noch besonders bei der Stadt Bärnau für die Überlassung der MZH, insbesondere auch bei Michael Heldwein. Sein Dank ging auch Uschi Wagner, Christine Gleißner, Richard Mages und Alois Schuller, die die Bewirtung der Senioren an diesem Nachmittag übernommen hatten und nicht zuletzt an die Frauen der Pfarrei für das Backen der Kuchen und Plätzchen.
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